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Unsere Haut


     Haut -  richtig pflegen und schützenDie Haut  – Sie schützt unser Innenleben und lässt uns die tollsten Dinge fühlen. Die Haut, mit knapp zwei Quadratmetern unser größtes Körperorgan, ist Thermometer, Klimaanlage, Sensor und Spiegel der Seele. 

Haut-Typen - hier die häufigsten vier

1. Die seltene "Normale": rosig, kleine Poren, nicht zu trocken, nicht zu fett, unempfindlich.

2. Die fett-feucht "Glänzende": schlecht durchblutet, blass, Neigung zu Mitessern.

3. Die häufige "Trockene": fettarm, empfindlich, schuppig, rau, frühzeitige Fältchenbildung.

4. Die "Gemischte": fett-feuchte und trockene-fettarme Stellen wechseln sich ab.

Unsere Haut ist ein wahres Wunderwerk. Sie schützt gegen Austrocknen und übermäßige Hitze, dient als Isolierschicht und Energiespeicher, wehrt mit ihrem Säuremantel Fremdstoffe und Bakterien ab und unzählige Nervenzellen machen Sie zu unserem größten Sinnesorgan.

Noch mit "heiler Haut" davonzukommen ist heutzutage schwieriger denn je. Unendlich viele Substanzen und Schadstoffe muss die Haut ertragen. Kein Wunder, dass sie immer häufiger allergisch reagiert. Waschen, schäumen, cremen - was gut gemeint ist, ist des Guten oft zu viel. Dabei ist die richtige Hautpflege durchaus auch ein Stück Gesundheitsvorsorge. Hautärzte gehen davon aus, dass ein Drittel aller Probleme auf falsche Pflege der sensiblen Körperhülle zurückzuführen ist. Wer sich "nur" mit Wasser und Seife begnügt, tut je nach Hauttyp schon zu viel bzw. zu wenig. Denn der empfindliche Säureschutzmantel, ein Gemisch aus Schweiß, Talg, Hornteilchen und Aminosäuren, der die Haut vor dem Austrocknen und vor schädlichen Bakterien schützt, wird bei jeder intensiven Reinigungsprozedur angegriffen und muss sich regenerieren.

Je trockener die Haut, desto geringer die Talkproduktion und der Feuchtigkeitsspeicher. Statt auslaugender Bäder in heißem Wasser mit viel Schaum sollen Trockenhäutige lieber duschen, möglichtst fetthaltige Seifen benutzen und sich anschließend eincremen, am besten mit so genannten Wasser-in-Öl-Produkten (Kombination aus mehr Fett - weniger Wasser). Die oft erwähnte "empfindliche Haut" gibt es nicht nur beim trockenen Hauttyp, sie kann bei allen Typen auftreten.

Mit fettiger Haut ist gegen gelegentliche ausgiebige Wannenbäder in dicken Schaumwolken nichts einzuwenden. Dieser Hauttyp verträgt auch alkoholhaltige Reinigungswässer zur Entfettung. Pflegeprodukte sollten aus einer Öl-in-Wasser-Kombination bestehen (wenig Öl - viel Wasser). Fette Haut sollte nicht mit stark fetthaltigen Produkten gepflegt werden, weil sonst die Poren verstopfen können und sich Mitesser und Pickel bilden. 

Mischhaut ist wegen unterschiedlicher Talgproduktion in verschiedenen Hautarealen (Stirn, Nase, Kinn) eher fettig, im Bereich Augen und Wangen eher trocken. Ansonsten entspricht sie am ehesten der so genannten "Normalhaut", die in Wirklichkeit kaum jemand vorzuweisen hat: ausgewogenes Fett-Feuchtigkeits-Verhältnis, rosiger, glatter Teint. 

Was von Natur aus nicht gegeben ist, lässt sich mit Make-up auf die Wangen zaubern, das die Haut keineswegs verstopft und am Atmen hindert, wie gelegentlich immer noch behauptet wird wird. Pudercremes und Make-ups können die Haut sogar vor Umwelteinflüssen schützen, vorausgesetzt, es sind keine allergischen oder schädlichen Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe enthalten. Puder und Make-up werden nach einiger Zeit vom Hautschweiß zersetzt. Deshalb sollte jedes Make-up nach zwölf Stunden mit einem sanften Reinigungsmittel (Öle, Lotionen) entfernt, danach mit viel kaltem Wasser nachgewaschen und dann wie gewohnt mit Pflegeprodukten behandelt werden. 

Make-up allein reicht jedoch nicht aus, um die Haut vor Umwelteinflüssen zu schützen, zu Beispiel vor der kalten Jahreszeit. Dann wird es höchste Zeit für ein "Haut-Frostschutzprogramm". Im Winter ist die Luft meist trocken, draußen, wenn es kalt ist, und drinnen durch die Heizungsluft. Fetthaltigere Produkte schützen vor dem Austrocknen, aber auch vor Erfrierungen bei niedrigen Außentemperaturen. Vor allen Wintersportler müssen vorsichtig sein. Beim Skifahren können im Gesicht Temperaturen bis minus 30 Grad auftreten. Spezielle Kälteschutzprodukte (Pigmentan Gipfel-Bräune) die nur wenig Wasser enthalten, schützen die Haut optimal.

Cremes, Lotionen können helfen, die schützende Hülle geschmeidig zu halten. Zum äußeren Erscheinungsbild trägt aber auch das Innenleben bei. Eine ausgewogene Ernährung, viel Trinken, viel Bewegung an frischer Luft, genug Schlaf, wenig Nikotin und Alkohol - das alles macht eine gesunde Hautpflege von innen aus.

 

 
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